Winterzeit ist Hungerzeit

Dem Klimawandel zum Trotz erleben wir wieder einen harten Winter. Die gefrorenen Böden und geschlossene Schneedecke machen den Greifvögeln schwer zu schaffen und so werden zur Zeit auf der Greifvogelstation Berg am Irchel fast täglich neue Hungeropfer abgegeben. Leider kommt dabei für einige Greifvögel jede Hilfe zu spät.

Warum der Winter unter den Greifvögeln und Eulen so viele Hungerofper fordert und wie Sie helfen können, erfahren Sie hier.

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Zeit für Neu-Entdeckungen

Das neue Jahresprogramm 2010 des UBZ NeulandWeinalnd ist erschienen!

Haben Sie sich für dieses Jahr auch mehr Zeit gewünscht? Zeit für die Familie, um aufzutanken, etwas Neues zu erleben? Dann ist das neue Jahresprogramm 2010 unseres Umweltbildungszentrums in Berg am Irchel genau das Richtige für Sie!

Schmutzige Schuhe, Augenringe oder Russ verschmierte Mundwinkel, aber auch leuchtende Augen und eine wohlige Müdigkeit gehören zu den Angeboten dazu. Eine nächtliche Pirsch durch die Thurauen, das Brauen von Kräutersirup oder das Zimmern eines Hotels für Wildbienen sind nur einige Beispiele. Das vielfältige Programm bietet Spannung und unvergessliche Erlebnisse für Gross und Klein.

Alle Informationen und die Möglichkeit, sich anzumelden, finden Sie auf der Webseite des UBZ auf neulandweinland.ch. Sie können das Programm aber auch in gedruckter Form bestellen. Schreiben Sie dem UBZ einfach eine E-Mail.

Das Team des UBZ NeulandWeinland freut sich auf Ihren Besuch!


The REDD Ape

Unser Dokumentarfilm über Orang-Utans und die Klimaerwärmung - ein Beitrag zum REDD-Tag in Kopenhagen.

Orang-Utans und die lokale Bevölkerung haben das Sumpfland und den Regenwald über Jahrtausende bewahrt. Kurzsichtige Gewinnsucht zerstört nun beides in nur wenigen Jahrzehnten. Dadurch werden riesige Mengen an Kohlenstoff freigesetzt, die die ganze Menschheit gefährden. Gefangen in der Diskussion über Massnahmen, aber ohne konkretes Handeln, stirbt der Orang-Utan langsam aus. Was denken die intelligentesten Menschenaffen wohl über ihre menschlichen Vettern? Der Dokumentarflim gibt eine klare Antwort.

"The REDD Ape" wird am Montag, 14. Dezember um ca. 15 Uhr in Kopenhagen zum ersten Mal gezeigt. Er ist unser Beitrag zum Filmfestival, welcher im Rahmen des REDD-Tages während der Klimakonferenz von Kopenhagen stattfindet.

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Ohne Regenwald kein Leben.

Die Abholzung der Küstensumpfwälder zerstört die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Die Wälder sind auch das Refugium der letzten Sumatra-Orang-Utans und beherbergen eine einmalige Artenvielfalt.

Durch die Abholzung reduziert sich der Regenwald in Tripa pro Tag um die Grösse von etwa 20 Fussballfeldern. Die einheimische Bevölkerung kommt in Bedrängnis: Die Plantagen mit ihrem enormen Wasserkonsum graben den Bauern das lebenswichtige Wasser für die Reisfelder ab. Die Abholzungen haben einen direkten Einfluss auf das lokale Klima und bringen es aus dem Gleichgewicht: Dürren und zerstörerische Überschwemmungen sind die Folge.

Mit der Abholzung der Küstenwälder geht auch die natürliche Barriere gegen Naturkatastrophen wie Tsunamis verloren – die Menschen sind den gewaltigen Wellen schutzlos ausgeliefert. Damit bei künftigen Tsunamis nicht tausende Menschen mit ihrem Leben bezahlen müssen wie im Dezember 2004, ist es wichtig, diesen fatalen Auswirkungen vorzubeugen und dafür zu sorgen, dass diese Küstensumpfwälder nicht weiter abgeholzt werden. Lesen Sie mehr im neuen PanEco-Bote.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie unsere Arbeit zum Schutz der Regenwälder von Tripa. Herzlichen Dank!



Hoffnung für Tripa

Vom 2. bis 4. November 2009 fand der siebte Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl RSPO in Kuala Lumpur statt. Wie unser Mitarbeiter Denis Ruysschaert berichtet, verlief die Tagung enttäuschend, da in den Kernfragen keine Einigung erzielt werden konnte. PanEco war da in den bilateralen Treffen erfolgreicher.

Wichtigste Entscheidungen
RSPO ist mitlerweile das grösste Netzwerk für Palmöl mit über 800 Mitgliedern. In der Frage eines konkreten Zieles und Zeitplans für die Reduktion der Treibhausgase konnten sich die Mitglieder aber nicht einigen. Jedes Mitglied darf nun ihre Ziele selber festlegen, und das auf freiwilliger Basis. Faktisch ist somit die Expansion von Plantagen auf Kosten des Regenwaldes weiterhin erlaubt. Die Entscheidung löste allerdings keinen Protest aus. Es ist ohenhin schwierig, vor dem Klimagipfel in Kopenhagen, der erst im Dezember stattfindet, Entscheide von globaler Tragweite zu fällen. Immerhin nahm die Generalversammlung die umstrittene Vorlage der Produzenten an, dass die Mitglieder RSPO-Palmöl fördern müssen.

PanEco Erfolge
Die Generalversammlung nahm das «Moratorium für das Bukit Tigapuluh Ökosystem» an, welches die Sumatran Orangutan Society mit PanEco ausgearbeitet und vorgeschlagen hat. Das Ökosystem ist von essentieler Beduetung, da es der einzige Ort für die Auswilderung von Sumatra-Orang-Utans ist.

Die Rabobank, eines der weltweit grössten Finanzinstitute und RSPO-Mitglied, gab eine unabhängige Studie zu Tripa in Auftrag. Diese bestätigte klar, dass es in Tripa Probleme gibt. Laut Rabobank steht das Thema Tripa nun auch bei Jardines ganz oben in der Agenda. Die Rabobank selbst bestätigte, dass sie keinen weiteren Kredit für Jardines und ihre Tochterfrima AAL sprechen.

PanEco war am RSPO ausserdem mit zwei Präsentationen zur nachhaltigen Produktion von Palmöl vertreten. Unterstützung erhielten wir von zwei Regierungsvertretern: Teuku Mustafa und Yur Nismal vom jeweiligen Departement für Plantagen- und Waldbewirtschaftung der Distrikte Nagan Raya und Abdia.


Neues Infozentrum Thurauen

Die Stiftung PanEco hat im Frühling den Zuschlag für den Aufbau und Betrieb des neuen Informationszentrums in den Thurauen bei Flaach bekommen. Das Zentrum ist Teil des Grossporjektes «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung«, das auch die Revitalisierung der Thurauen beinhaltet. Im Auftrag des Kantons Zürich werden wir diese einzigartige Natur-Landschaft für Besucherinnen und Besucher erlebbar machen.
Wir freuen uns, diese Herausforderung anzunehmen!
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The REDD Ape

Kurzsichtige Gewinnsucht zerstört das Sumpfland und die Regenwälder von Indonesien. Das gefährdet nicht nur die lokale Bevölkerung und die Orang-Utans, sondern die ganze Menschheit. Was denkt der Orang-Utan über seinen menschlichen Vetter? Sehen Sie die Antwort gleich hier!

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CNN dokumentiert Auswilderung

Eine Foto-Dokumentation von CNN gibt einen guten Einblick in die Arbeit von Peter Pratje, Leiter der Auswilderungsstation in Jambi.

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