Auf der Greifvogelstation Berg am Irchel werden seit dem 20. Juni drei junge Turmfalken gepflegt. Die drei Jungvögel fielen wegen starken Windböen aus ihrem Nest auf einer Fichte beim Güterbahnhof Dietikon. Ein Bauarbeiter alarmierte den Tierrettungsdienst, der die Jungvögel nach Berg am Irchel brachte. Zu diesem Zeitpunkt noch ganz im Daunenkleid, sind die drei Turmfalken nun fast vollständig befiedert. Sie werden auf der Greifvogelstation weiter aufgezogen und nach dem Flugtraining an einem geeigneten Ort ausgewildert.
Der Turmfalke (wiss. Name: Falco tinnunculus) gilt als potentiell gefährdet. In der Schweiz leben schätzungsweise 5'000-6'000 Brutpaare. Turmfalken bauen, so wie alle Falken, keine Nester, nutzen jedoch gerne Gebäude- oder Felsnischen oder die Nester anderer Arten, besonders die von Rabenkrähen und Elstern. |
Die drei Jungvögel im Alter von ca. 25 Tagen wurden vom
städtischen Wildhüter aus der künstlichen Nisthöhle am Hochkamin des
Kehrrichtheizwerks Josefstrasse in Zürich geholt und in die Greifvogelstation nach
Berg am Irchel gebracht. Die Jungen werden bei uns fertig aufgezogen und in ca.
10 bis 15 Tagen flügge sein. Nach einem entsprechenden Flugtraining lernen sie,
selbstständig Beute zu schlagen und werden nach Erlangen der nötigen Fertigkeit
an einem geeigneten Ort ausgewildert. Das Weibchen des Wanderfalken-Brutpaares ist aus bisher
unbekannten Gründen am Montagvormittag, 09. Mai 2011, am Hochkamin des
Kehrrichtheizwerks Josefstrasse in Zürich verendet. Der tote Altvogel wird
gegenwärtig in der Abteilung Pathologie des Tierspitals der Universität Zürich
untersucht, um die genaue Todesursache herauszufinden. Der männliche Vogel
-auch Terzel genannt- hätte ohne sein Weibchen die Jungen nicht aufziehen
können. Auch beim Ausfliegen und Jagen lernen hätte er alleine nicht die nötige
Unterstützung leisten können. Wanderfalken in der
Schweiz Durch die Auswilderung „unserer“ drei Jungtiere können wir einen wertvollen Beitrag zum Schutz dieser faszinierenden Vogeljäger leisten.
Erleben Sie mit wie die
Nestlinge ihr Flugtraining absolvieren, gefüttert und
ausgewildert werden. Hier geht es zu den Bildern >> |
Am 29. März trafen sich Tierärzte und Pfleger des Tierspitals Zürich bei der Greifvogelstation in Berg am Irchel zu einem gemeinsamen Workshop. Nach interessanten Vorträgen über die Station sowie über die Anatomie der Greifvögel folgte der praktische Teil mit den 12 Vertretern des Tierspitals. Es wurden Flügelverbände angelegt oder auch das Spritzen von Flüssigkeitsdepots geübt. Dies ist vor allem wichtig, wenn die geschwächten Vögel dehydriert in der Station oder im Tierspital ankommen.
Dies war der erste Workshop in der um- und ausgebauten Greifvogelstation und kann als grosser Erfolg verbucht werden. |
Am Freitag, 21. Januar 2011 um 7.30 Uhr MEZ, brachte die
blinde Orang-Utan Dame „Gober“, in der Quarantänestation Batu Mbelin, gesunde Zwillinge zur Welt. Vater ist der ebenso
Blinde Orang-Utan „Leuser“. Alle drei, das Mädchen „Ganteng“, der Junge „Ginting“
und die Mutter sind wohlauf und gesund. Auf längere Sicht sollen die Zwillinge ausgewildert werden, um so ihrem natürlichen Lebensinstinkt folgen zu können. Eine Auswilderung die ihre Eltern nie mehr erfahren werden, da beide blind sind. Die Orang-Utan Dame Gober leidet am grauen Star und hat daher ihr Augenlicht verloren. Leuser hingegen wurde von Dorfbewohnern 62 Mal mit einem Luftgewehr angeschossen. Drei Kugeln trafen seine Augen und er erblindete dadurch. Langfristig haben die beiden in der Quarantänestation ihr Zuhause gefunden, wo sie die bestmögliche Betreuung erhalten.
Helfen Sie uns, die bedrohte Vielfalt zu retten!
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Unsere Exkursionen finden auch während der Bauphase statt und sind bereits online! Von Kräuterwanderungen, über gefiederte Leistungssportler bis hin zur Thur-Safari, auf unseren Exkursionen erleben Sie die Natur hautnah. |
PanEco veranstaltete gemeinsam mit YEL einen Workshop für die lokalen Kleinbauern in Tripa, um diese bei der Entwicklung der Pilotstudie der jeweiligen Palmölplantagen zu unterstützen. Insgesamt 35 Bauern, alles Mitglieder der örtlichen Bauernverbände, nahmen an dem Workshop Ende November teil.
Während des Workshops erarbeiteten die Farmer einen Plan für die nächsten Schritte bei der Erhaltung ihrer Palmölkulturen. Sie bildeten eine Arbeitsgruppe um administrative Prozesse für die Eigenverantwortung ihrer Plantagen zu entwerfen. Die Pilotstudie soll die Verwendung von mineralischem Boden für die Entwicklung von Palmölplantagen fördern. |
Zusammen mit den bisherigen Partnern werden wir auch in Zukunft ein vielfältiges Programm für Schulen, Firmen oder Familien anbieten. Das Angebot wird aber durch neue Themen rund um die Thurauen und ihre Revitalisierung sowie eine völlig neue Infrastruktur mit Ausstellung, Erlebnispfad und Schulungsräumen erweitert. Die neue Aufgabe nehmen wir mit Begeisterung an und werden das Naturzentrum Thurauen mit dem gleichen Engagement und einem hohen Anspruch an Qualität und Professionalität betreiben. Die ersten Exkursionen im Frühling 2011 sind bereits online! Sie können sich ab sofort anmelden. |
Wir freuen uns sehr, dass PanEco und YEL zu den ausgewählten Stiftungen gehören. Wheel2Wheel zeigte sich beeindruckt von unserem Einsatz für das Überleben der Orang-Utans und wird deshalb das SOCP unterstützen. Die Expedition startet im Februar 2011, wobei die Gruppe voraussichtlich im Mai nächsten Jahres auf Sumatra eintreffen wird. |