Schützen und nachhaltig nutzen

Die Auswilderung von Sumatra Orang-Utans ist das ursprüngliche Kerngeschäft von PanEco. Weil die Ursache für seine Gefährdung aber in der Zerstörung seines Lebensraumes liegt, setzen wir uns heute auch stark für den Schutz des Regenwaldes, Umweltbildung und alternative Einkommensquellen ein.

Unsere Aktivitäten rund um Orang-Utans und den Sumpfwald konzentrieren sich auf den Norden Sumatras. Die Quarantänestation liegt in Batu Mbelin, ausgewildert werden die roten Menschenaffen hingegen im Bukit Tigapuluh Nationalpark. Die drei Forschungsstationen in Suaq, Batang Toru und Ketambe liefern wichtige Erkenntnisse zu ihrer Biologie. In der Region Singkil liegt der Sumpfwald von Tripa, wo eine der letzten grösseren Populationen von Orang-Utans lebt.

Mit unseren Partnerstiftungen YEL, YLHS und YLHP betreiben wir drei Umweltbildungszentren (PPLH) auf Sumatra, Java und Sulawesi. Hier lernen Einheimische wie Touristen die einzigartige Vielfalt der Tropen kennen und schätzen. Ihnen wird ein nachhaltiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen vermittelt, zum Beispiel in Form von biologischem Reisanbau oder in der Fischzucht. Als weitere alternative Einkommensquelle für die Menschen vor Ort unterstützen wir die Entwicklung von touristischen Angeboten, welche auf die Natur und Kultur Rücksicht nehmen. So zum Beispiel auf Pulau Banyak, einem paradiesischen Archipel, wo auch seltene Meeresschildkröten nisten.

 

News

Agrarlobby treibt Tiger in die Enge

Die Spiegel Journalistin Simone Utler war in Indonesien unterwegs. Sie macht in ihrem Bericht auf die Folgen der Palmölindustrie und dem daraus folgenden Problem zwischen Mensch und Tier aufmerksam.

20'000 nachhaltige Ölpalmen

Um die Bedrohung für Orang-Utan-Habitat auf Sumatra zu verringern, fördern wir das Anlegen von Palmölplantagen auf Brachland. In der Provinz Aceh wurden bereits 20'000 Setzlinge gepflanzt.

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