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20'000 nachhaltige ÖlpalmenPanEco und YEL haben eine Pilotstudie entwickelt, um in Aceh die Pflanzung von Ölpalmen auf Brachland zu fördern. Das Ziel der Studie ist, Kleinbauern wie Palmölkonzernen das Anlegen von neuen Plantagen auf Brachland als Alternative zur Rodung von Regenwald aufzuzeigen.
Im Rahmen der Pilotstudie werden im Distrikt Nagan Raya insgesamt 100 Hektaren Land bepflanzt. Durch die Nutzung von Brachland wird der Druck auf die wertvollen Küstensumpfwälder von Tripa verringert. Bis heute beteiligen sich 62 Kleinbauern am Programm. In Alue Billie bearbeiten 52 Bauern eine Fläche von 79 Hektaren und haben sich zur Gruppe “Makmur Lestari” (nachhaltiger Wohlstand) zusammengeschlossen. Im Nachbardorf arbeiten zehn weitere Bauern auf 20 Hektaren. Sie haben TIBA (Ternak Ikan, Bebek dan Ayan), die Bauerngruppe für Fisch-, Enten- und Hühnerzucht gegründet. Rund 53 Hektaren Land sind mittlerweile für die Bepflanzung mit Ölpalmen bereitgestellt worden. Weitere 25 Hektaren werden bis November vorbereitet. Pro Hektare pflanzen die Bauern 141 Setzlinge, was der optimalen Dichte für Palmölplantagen entspricht. Insgesamt sind bisher 20'000 Ölpalmensetzlinge in die Erde gebracht worden. Ausserdem wurde 2.79 Hektaren Land für Naturschutz ausgeschieden, die nicht mit Ölpalmen bepflanzt werden.
Die Pilotstudie läuft vom Mai 2009 bis April 2011 und ist Teil des Biodiversity and Agricultural Commodities Program BACP. Sie wurde entwickelt, um die nachhaltige Produktion von Palmöl zu fördern, indem ihre Expansion in Orang-Utan-Habitat verhindert wird. Die Pilotstudie will tragbare Alternativen für Palmölproduzenten finden und Kleinbetrieben helfen, Better Management Practices umzusetzen. Die Palmölproduktion im Rahmen der Pilotstudie basiert zudem auf den Richtlinien des Runden Tisches für Nachhaltiges Palmöl RSPO.
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Orang-Utan-Zählung im Leuser NPDie Parkbehörde das Gunung Leuser Nationalparks und die UNESCO haben Anfang Juni in Medan einen zweitägigen Workshop zum Thema Verbreitung und Dichte des Sumatra Orang-Utans (Pongo abelii) organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung hat Dr. Serge Wich von PanEco/YEL die Resultate der Sumatra Orang-Utan-Zählung im östlichen Teil des Nationalparks vorgestellt. Die ersten Zahlen deuten auf eine Population zwischen 1000 und 1800 Individuen hin. Diese Zahlen werden sich aber noch ändern, wenn auch der zweite Teil der Zählung beendet ist.
Die Zählung im Ostteil des Gunung Leuser Nationalparks hat zwischen Okotber 2009 und März 2010 stattgefunden. Die Zählung im Westteil ist zur Zeit in Arbeit und dauert bis im November. "Wenn die zweite Zählung ebenfalls abgeschlossen ist, wird der Gunung Leuser Nationalpark der erste Nationlapark Indonesiens sein, der über eine Umfassende Datenbank zum Orang-Utan verfügt", sagte Dr. Wich.
Mehr über das SOCP erfahren sie auf der Webseite sumatranorangutan.org
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Neues Infozentrum auf SumatraAm 23. April unterzeichneten YEL-Präsident Dr. Sofyan Tan und der Leiter der Naturschutzbehörde der Provinz Nordsumatra BKSDA, Ir. Djati Witjaksono Hadi, eine Kooperations-vereinbarung für den Aufbau des neuen Naturschutzinformations-zentrums (im Indonesischen abgekürzt mit PIKA). Das neue Zentrum wird im Sibolangit Natur- und Freizeitpark entstehen, einem ehemaligen botanischen Garten in der Nähe der SOCP-Quarantäne-station. In Zusammenarbeit mit BKSDA werden PanEco und YEL die bestehenden Einrichtungen renovieren, neue Informationstafeln aufstellen und die Bepflanzung erneuern. Vor allem aber wollen wir für die Forschung werben und ein attraktives Umweltbildungsprogramm entwickeln, um die Besucher für den Regenwald, die Orang-Utans und andere Tier- und Pflanzenarten zu begeistern. Ziel des neuen Zentrums ist, Sibolangit wieder bekannt zu machen und den Naturschutz in der Region, aber auch national zu fördern.
Der Natur- und Freizeitpark Sibolangit war bis zu seinem Verfall ein angesehener botanischer Garten, der mit dem bekannten Kebun Raya in Bogor, Java, zusammenarbeitete. Für PanEco und YEL wäre es wünschenswert, die alte Pracht von Sibolangit wiederherzustellen. Gleichzeitig besitzt die Anlage grosses Potenzial für die Umweltbildung. Die Bewohner der Riesen-Stadt Medan begeben sich nur selten – wenn überhaupt – in die Wälder der Provinz. Das nahe gelegene und gut erschlossene Informationszentrum wird ihnen die Möglichkeit bieten, das Ökosystem Regenwald zu erleben und mehr über seinen Wert und Schutz zu erfahren. Sibolangit liegt ausserdem in der Nähe der SOCP-Quarantänestation in Batu Mbelin, wo der Zutritt für Besucher streng verboten ist. Das neue Zentrum ist eine einzigartige Gelegenheit, sie über die wichtige Arbeit der Station aufzuklären.
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Gönnt den Orang-Utans eine Pause!RSPO-Mitglied Greenpeace hat eine neue Kampagne gestartet, um Nestlé dazu zu bewegen, kein Palmöl mehr von Produzenten zu beziehen, die den Regenwald zerstören.
Wie in Tripa, werden weltweit Regenwälder für Palmölplantagen abgeholzt. Viele Konzerne wie Unilever oder Kraft haben mittlerweile den Ernst der Lage erkannt und geben sich Mühe, sich von den schlimmsten Praktiken der Palmölindustrie zu distanzieren. Nicht so Nestlé. Dabei verschwinden gerade in Indonesien die Regenwälder schneller als je zuvor. Mit ihnen fallen ganze Dorfgemeinschaften und bedrohte Arten wie der Orang-Utan der Profitgier zum Opfer und das globale Klima wird weiter angeheizt.
Es ist endlich Zeit, dass auch Nestlé eine Pause macht und sich auf ihre Verantwortung besinnt! Unterstützen Sie die Kampagne und schreiben Sie Nestlé-CEO Paul Bulche eine E-Mail.
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Schmierige Palmen
Eine neue Dokumentation zeigt die massiven Auswirkungen von Palmöl-Plantagen auf die lokale Bevölkerung und die Umwelt in Indonesien. Hier geht's zum Film (Englisch)!
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Biodiesel - Antrieb für Konflikte
Der Run auf Agrartreibstoffe führt vor allem in Indonesien zu massiver Regenwaldzerstörung, Konflikten und Armut.
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