Am Freitag, 21. Januar 2011 um 7.30 Uhr MEZ, brachte die
blinde Orang-Utan Dame „Gober“, in der Quarantänestation Batu Mbelin, gesunde Zwillinge zur Welt. Vater ist der ebenso
Blinde Orang-Utan „Leuser“. Alle drei, das Mädchen „Ganteng“, der Junge „Ginting“
und die Mutter sind wohlauf und gesund. Auf längere Sicht sollen die Zwillinge ausgewildert werden, um so ihrem natürlichen Lebensinstinkt folgen zu können. Eine Auswilderung die ihre Eltern nie mehr erfahren werden, da beide blind sind. Die Orang-Utan Dame Gober leidet am grauen Star und hat daher ihr Augenlicht verloren. Leuser hingegen wurde von Dorfbewohnern 62 Mal mit einem Luftgewehr angeschossen. Drei Kugeln trafen seine Augen und er erblindete dadurch. Langfristig haben die beiden in der Quarantänestation ihr Zuhause gefunden, wo sie die bestmögliche Betreuung erhalten.
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PanEco veranstaltete gemeinsam mit YEL einen Workshop für die lokalen Kleinbauern in Tripa, um diese bei der Entwicklung der Pilotstudie der jeweiligen Palmölplantagen zu unterstützen. Insgesamt 35 Bauern, alles Mitglieder der örtlichen Bauernverbände, nahmen an dem Workshop Ende November teil.
Während des Workshops erarbeiteten die Farmer einen Plan für die nächsten Schritte bei der Erhaltung ihrer Palmölkulturen. Sie bildeten eine Arbeitsgruppe um administrative Prozesse für die Eigenverantwortung ihrer Plantagen zu entwerfen. Die Pilotstudie soll die Verwendung von mineralischem Boden für die Entwicklung von Palmölplantagen fördern. |
Die Spiegel Journalistin Simone Utler war in Indonesien unterwegs. Sie macht in ihrem Bericht auf die Folgen der Palmölindustrie und dem daraus folgenden Problem zwischen Mensch und Tier aufmerksam.